6,55 kg
9991 Euro
Parapera Atmos Disc Masterpiece: Rennrad im Test – Allround-Tipp
in Test & Technik
Parapera Atmos Disc Masterpiece: Rennrad im Test – Allround-Tipp
Parapera Atmos Disc Masterpiece im Test: Allround-Tipp
Leichtgewicht und Agilität im Straßen- und Offroadeinsatz – diesen Ansprüchen und Parametern hat sich der erst 2020 gegründete bayerische Hersteller Parapera verschrieben. Das Atmos ist das am klarsten auf den Renneinsatz ausgelegte Modell des Leichtbau-Herstellers. Sein Einsatzbereich reicht von Radrennen und -marathons bis zum „Speed-Gravel“. Unser Test-Atmos in einer limitierten Sonderausstattung ist nicht als Allroad- oder Gravel-, sondern als Rennrad aufgebaut: das Parapera Atmos Disc Masterpiece. Insgesamt wurden nur 50 Exemplare des „Masterpiece“ produziert.
Sein Rahmen ist noch leichter als jener des Serienmodells: Unser Testrad wiegt mit seinem Gewicht von 6,55 Kilogramm in der Größe L rund 100 Gramm weniger als das Serien-Atmos.
Fahr-Charakter
In der Kombination mit den sehr hohen Steifigkeitswerten des hochwertigen Carbonrahmens dominiert dieses extrem geringe Gewicht den Fahr-Charakter des Parapera: Die Agilität, die Beschleunigungs-Eigenschaften und die Reaktivität sind hoch.
Unterstrichen wird diese sportive Ausrichtung durch die sehr hochwertigen, leichten und seitensteifen Campagnolo-Bora-WTO-Laufräder. Auf ihnen sind 28 Millimeter breite Schwalbe-Pro-One-TT-Reifen verbaut. Diese überzeugen durch ihren guten Grip, ihr Leichtgewicht und einen geringen Rollwiderstand. Beim Faktor Pannenschutz liegen andere Modelle vorne.
Trotz seiner hohen Agilität neigt das Atmos nicht zur Nervosität, sondern punktet auch mit seiner Laufruhe – dies ist unter anderem durch den vergleichsweise langen Radstand und das lange Oberrohr bedingt.
Der Parameter „Dämpfungskomfort“ ist am Atmos für ein Race-Modell recht stark ausgeprägt. Dafür mitverantwortlich: die extrem leichten, teils minimal dämpfend wirkenden Carbon-Komponenten der deutschen Leichtbau-Spezialisten von Schmolke. Der 420 Millimeter breite Schmolke-TLO-Lenker überzeugte zudem durch seine Ergonomie. Das Gesamtgewicht der Vorbau-Lenker-Kombination: 250 Gramm. Das Gewicht der TLO-Sattelstütze: 91 Gramm.
Gruppe
Die Campagnolo-Super-Record-Gruppe in der elektronischen EPS-Version überzeugte auch in diesem Testverlauf durch ihre Performance und die Ergonomie der Brems-Schalthebel. Mit 50/34 vorne und einer 11-29-Kassette ist die Übersetzungsbandbreite recht ungewöhnlich gewählt.
Die stets enorm hohe Bremspower, die feine Dosierbarkeit und Schleiffreiheit der Campa-Scheibenbremsen mit den beiden 160-Millimeter-Discs überzeugten – ebenso wie der 61 Gramm leichte Selle-Italia-C59-Vollcarbonsattel, der einen deutlichen Flex und damit Komfort bot.
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Detailaufnahmen des Parapera Atmos Disc Masterpiece
Parapera Atmos Disc Masterpiece im Test: Fazit
6,55 Kilogramm für ein Rad für alle Fälle, ein Allroad-Modell für den Straßen- und den Gravel-Einsatz – dies ist ein extremer Wert. Die Fahreigenschaften des Parapera Atmos: extrem agil. Die Ausstattung ist extrem hochwertig und durchdacht.
Sie haben Interesse am Parapera Atmos Disc Masterpiece? Mehr Informationen bekommen Sie auf der offiziellen Website des Herstellers.
Parapera Atmos Disc Masterpiece: Technische Details, Teile und Geometrie
Preis | 9991 Euro |
Gewicht | 6,55 Kilogramm |
Rahmen | Carbon |
Größe | S, M, L, XL, XXL |
Gabel | Carbon |
Bremsen | Campagnolo Super Record (160/160 mm) |
Schaltgruppe | Campagnolo Super Record |
Übersetzung | Vorne: 50/34 | Hinten: 11-29 |
Laufräder | Campagnolo Bora WTO Ultra |
Reifen | Schwalbe Pro One TT; 28 mm |
Vorbau | Parapera Aluminium; 100 mm |
Lenker | Schmolke TLO; 420 mm |
Stütze | Schmolke TLO Carbon |
Sattel | Selle Italia C59 |